„Wie es euch gefällt“, nennen die Neheimer Bogenkünstler ihre Jahresausstellung 2009. Am Sonntag, 22. November um 17 Uhr wird die Werkstattgalerie eine ganz besondere Art von Ausstellung zeigen. „Schon beim Betreten unserer Ausstellungshalle werden Besucher sicherlich überrascht sein, was sie diesmal zu sehen bekommen. So etwas haben wir selbst noch bei keiner anderen Ausstellung gesehen oder miterlebt“, meint Bogen-Künstler Pit Schrage. Mehr als das Motto der Ausstellung wollten er und Haimo Hieronymus nicht verraten. Der Titel soll inspirierend sein. Eben frei nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare, vom Bogen intern „Schüttelbier“ genannt. Aber keine Angst in der Ausstellung wird kein Künstler oder Kunstwerk verbannt. Es könnte nur sein, dass so mancher Besucher oder Besucherin in eine bestimmte Rolle schlüpft. „Keine Angst, es muss sich keiner Verkleiden oder Theaterspielen“, meint Hieronymus. Es wird eine interaktive Vernissage sein. Sie soll ein Dankeschön an die vielen Menschen sein, die uns während und außerhalb von Ausstellung in der Werkstattgalerie besucht haben. „Dazu wollen wir sie in der Jahresausstellung aktivieren, um nicht immer die Betrachterrolle einzunehmen“, erklärt Bogen-Vorsitzender Karl-Heinz Hosse, „es kann diesmal jeder Einfluss nehmen, wie es ihm gefällt.“ Man könnte vermuten, dass es während der gesamten Ausstellungszeit um „Generative Kunst“ geht. Es ist eine zeitgenössische Form des künstlerischen Schaffens, wobei das Kunstwerk beziehungsweise das Endprodukt nicht im Focus steht. Es überwiegt mehr der Entstehungsprozess und das Wichtigste dabei, die Idee. „Dieses neue Konzept besteht aus Performance und eigener Ideenentwicklung. Wir sind selbst auf die Reaktionen gespannt“, so Schrage. Kunstwerke von Kirsten Minkel, Stephanie Neuhaus, Pit Schrage, Axel Schubert, Karl-Heinz Hosse und Haimo Hieronymus werden zu flexiblen Objekten. Musikalisch wird die interaktive Jahresausstellung von der „Bubble Jazz Band“. Bis zum 22. Dezember kann man bei der Jahresausstellung mitwirken oder einfach als Betrachter die Galerieräume besuchen. Der Eintritt ist kostenlos. Öffnungszeiten: Donnerstags 17 bis 20 Uhr; samstags 14 bis 18 Uhr. Telefon: 02932/203130
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