Dienstag, 1. Dezember 2009

Manuel Quero Castellano bei Ruhr-2010


Wenn am 9. Januar 2010 das dreitägige Kulturfest in der Kulturhauptstadt Europas RUHR 2010 beginnt ist der Neheimer Tänzer, Choreograf, Regisseur Manuel Quero Castellano dabei. Zusammen mit dem Essener „Folkwang Tanzstudio“ (FTS) wird Quero auf dem Außengelände des Welterbes Zeche Zollverein bei der Eröffnungsveranstaltung auf der zentralen Bühne stehen. Die Choreografie übernimmt Henrietta Horn, die jahrelang mit der im Juni verstorbenen Pina Bausch gearbeitet hat. Auch Quero gehörte von vier Jahre der so genannten FTS-Compagnie an. Vor knapp drei Wochen erhielt er den Anruf von Horn, das er bei dem Event in der Zeche Zollverein dabei sein soll. „Es ist für mich eine große Ehre einen kleinen Beitrag zur europäischen Kulturhauptstadt Ruhr zu leisten“, erklärt der gebürtige Spanier. Mit dem FTS wird er zeitgenössischen Ausdrucktanz zeigen. In der letzten Woche trafen sich zehn Tänzer zur ersten Projektbesprechung. „Unsere Gruppe ist sehr multikulturell und besteht aus verschiedenen Nationalitäten, das passt super zum Ruhrgebiet“, meint der Leiter des Tanztheaters „Theater der Bogen“. Vor einem Jahr zog er in die Werkstattgalerie „Der Bogen“ ein und hat ein Atelier zu einem modernen Theater umgebaut. „Geprobt wird in Essen. Die Aufführung soll ein ganz modernes Tanztheater werden und soll das Gesicht des Ruhrgebiets widerspiegeln“, so der 39-jährige. Das Stück wird nur für diese Veranstaltung einstudiert. Ab dem 23. November bis zur Aufführung heißt es für Quero jeden Tag proben und das sieben Mal in der Woche. „Es soll schließlich alles perfekt sein, denn es werden Zehntausende Besucher erwartet und natürlich eine Live-Übertragung im TV“, so Quero. Seine weiteren Pläne in 2010: Er will die Tänzerinnen und Tänzer des berühmten FTS aus Essen nach Arnsberg-Neheim für verschiedene Aufführungen in sein „Theater der Bogen“ holen. „Ich möchte das moderne Tanztheater mit zeitgenössischem Ausdrucktanz in das kulturelle Leben unserer Stadt einfließen lassen. Das ich schon in meinen Workshops versuche. Eben ein Tanztheater für alle“, wünscht sich der bekennende Sauerländer.

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