




Kwang Sung Parks Bilder waren schon bei Vernissagen in großen Galerien von New York, Miami, Chicago, Paris, Barcelona, Turin, Toronto, Wien, Berlin und Köln zu sehen. Bogenkünstler Haimo Hieronymus konnte den südkoreanischen Künstler mit seinen Werken nach Neheim in die Werkstattgalerie „Der Bogen“ holen. Die Ausstellung startet am Sonntag, 6. September um 17 Uhr unter dem Titel „Haben und Sein“. Eintritt frei. Der Maler kam extra im April für ein Wochenende aus Südkorea nach Neheim, um sich einen Eindruck von Stadt und Ausstellungsraum zu verschaffen. „Er war begeistert und fand, dass seine Werke das Umfeld von Neheim und in die Ausstellungsräume der Ateliergemeinschaft gut hineinpassen würden“, freut sich Hieronymus und schwärmt. „Die Arbeiten von Park sind sehr intensiv. Ist es Malerei oder Fotografie? Er setzt Licht und Schatten einzigartig ein, hier sieht man tiefe Kenntnisse der barocken Lichtführung.“ Der Koreaner baut seine Malerei ganz klassisch schichtweise auf. Er nutzt die gegebenen Strukturen des Untergrundes und hebt dann Gesichter, Körper und Landschaften schemenhaft heraus. In der Grisaillemalerei von Park fällt die prägnante Einfachheit auf. Die Nichtfarben Schwarz und Weiß vermischt mit unterschiedlichen Grautönen sind Merkmale seiner Bildwerke. Manche wirken unscharf, aber nach längerer Betrachtung kommen die Figurationen langsam an die Oberfläche. Die schwarzen Hintergründe mit den hellen Gebilden ziehen den Betrachter förmlich an. Die Ölgemälde sind mit einer großen Perfektion gemalt, dabei spielt die spiegelnde Oberfläche eine ganz besondere Rolle. Rund 30 Bilder werden von Kwang Sung Park in der Werkstattgalerie „Der Bogen“ bis zum 1. Oktober zu sehen sein. „Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Galerie Klose (Essen) gelungen und sicherlich außerhalb der üblichen Kulturmetropolen für das Sauerland eine Besonderheit“, freut sich Karl-Heinz Hosse, Vorsitzender des Bogens. Mehr Informationen unter: www.der-bogen.de
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